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Durch Hämoperfusion das Blut reinigen und das Immunsystem stärken

Unter Hämoperfusion versteht man ein extrakorporales Verfahren, das in der Lage ist entzündliche und andere schädliche Moleküle zu eliminieren. Es handelt sich um makroporöse Harzkügelchen, die besonders effektiv aber auch blutschonend eine Blutreinigung erreichen.

 

Bei der einfachen Hämoperfusion werden diese sogenannten Adsorber eingesetzt, um entzündliche- und/ oder Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen. Diese Methode wird weltweit seit mehr als 18 Jahren eingesetzt und hat sich bewährt. Die Adsorber können in jedes extrakorporales System integriert und auch mit anderen Komponenten kombiniert werden. Das gereinigte Blut reguliert den Stoffwechsel und stärkt das Immunsystem, was dazu führt, dass zielgerichtete Therapien z.B. Immuntherapie u.a. medikamentöse Strategien wirkungsvoller greifen können. Langjährige Erfahrung aus dem klinischen Bereich machen es möglich die Hämoperfusion nun auch im ambulanten Bereich einzusetzen.

 

Bei der hyperthermen, hyperoxygenierten Hämoperfusion wird das extrakorporale System durch einen Oxygenator erweitert. Diese Technologie stammt aus der Herzchirurgie, wird aber heute auch zu therapeutischen Zwecken genutzt. Durch den Oxygenator ist es möglich den Sauerstoffgehalt des Blutes deutlich zu erhöhen und die Bluttemperatur je nach Therapie auf 40-42,5° zu erwärmen und kontrolliert zu steuern. Die Erwärmung des Blutes und der erhöhten Sauerstoffgehalt haben einen zusätzlich positiven therapeutischen Effekt.

 

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Hausarztpraxis Sickte

Prof. Dr. med. Joachim Drevs

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Therapieablauf

Man benötigt einen Zugang zum venösen System. Dazu wird am Oberschenkel in die Vena femoralis (Oberschenkelvene) des Patienten ein Katheter gelegt. Dann kann das vorbereitete Hämoperfusionssystem angeschlossen werden. Die eigentliche Behandlung dauert dann bis zu 4 Stunden und ist schmerzfrei. Am Ende wird das restliche Blut aus dem extrakorporalen System zum Patienten zurückgeführt. Nachdem der Katheter entfernt wurde und nach einer kurzen Überwachungszeit kann der Patient nach Hause.

Hämoperfusion bei uns möglich

Immer freitags ist bei UNIFONTIS die Therapie durch Hämoperfusion möglich. Prof. Drevs stellt Ihnen – auch bei dieser Therapieform – jederzeit neueste Erkenntnisse der Krebsforschung zur Verfügung und ergänzt diese durch individuelle Diagnose- und Therapieverfahren. Im persönlichen Gespräch berät Sie Prof. Drevs zu Vorteilen, Möglichkeiten und Risiken. Vereinbaren Sie über Carolin Voigt einen Beratungstermin!